"Beratung der Gesunden, Betreuung der Halbgesunden und Behandlung der Kranken" - Maimonides 1135-1204

Medical flossing


1. Der Schwammeffekt

Durch den hohen Druck auf das Gewebe werden unerwünschte Abfallstoffe praktisch in die abführenden Lymphbahnen gedrückt – eine Art Reinigungsprozess also. Beim Loslassen des Latexbands wiederum wird das geschädigte Gewebe oder Gelenk mit Blut bzw. Flüssigkeit geflutet – was die Versorgung mit Nährstoffen, Hormonen, Sauerstoff etc. ankurbeln kann.

2. Das Lösen von Blockaden

Während des Flossings und bei gleichzeitiger Bewegung verschieben sich Faszien, Unterhaut(fett)gewebe, Muskeln, Knochen und Gelenke intensiv mit- und gegeneinander. Blockierende Vernarbungen und Verklebungen können so gelöst und die Beweglichkeit spürbar verbessert werden.

3. Die Schmerzlinderung

Die Reibung des Flossing-Bands stimuliert Sinneszellen unter der Haut – sogenannte Mechanorezeptoren, die ihrerseits die Weiterleitung von Schmerzen im Rückenmark unterbinden. Vor allem die zweite und dritte genannte Wirkung tritt unmittelbar nach der Anwendung ein, in vielen Fällen sogar nachhaltig. Das heißt: Die Beschwerden kehren nicht wie ein Bumerang am nächsten Tag zurück. Wobei für einen dauerhaften Therapieerfolg natürlich trotzdem einige Sitzungen erforderlich sind.